Es ist ein Thema, das immer wieder auftaucht – in den Kommentaren, in den Beauty-Foren, im Alltag. Und es ist gar nicht so leicht, sich schön und selbstbewusst zu fühlen, wenn Unreinheiten oder Rötungen sofort ins Auge springen. Deshalb geht es heute um schöne Haut – genauer gesagt um Tipps, mit denen Sie den Zustand Ihrer Haut verbessern oder sie länger schön halten können. Gewohnheiten, Pflegegriffe, Lebensmittel, Beauty-Routinen: Schöne Haut entsteht oft aus kleinen Dingen, die viel bewirken. Es wäre schade, sie zu ignorieren. Hier sind unsere 10 Tipps für schöne Haut – zum Nähren, Hydratisieren, Sauerstofftanken, Anregen und Schützen.

Abschminken und reinigen – morgens und abends

Dieser Schritt sollte selbstverständlich sein: abends vor dem Schlafengehen und morgens, bevor Sie Ihre Haut mit Feuchtigkeit versorgen. Abschminken und/oder reinigen – so entfernen Sie Make-up, Schadstoffe, Staub und überschüssigen Talg. Das beugt verstopften Poren vor und lässt die Haut atmen, eine Grundvoraussetzung für schöne Haut. Vorsicht aber bei zu aggressiven Reinigern: Sie können die Hautbarriere reizen. Oft reicht ein mildes Produkt völlig aus. Wenn Ihnen eine schlankere Verpackung wichtig ist, achten Sie auf den Inhalt, eine Nachfülloption und ein Behältnis aus Glas oder Karton statt einer Einweg-Plastikflasche.

Eine Frau spült ihr Gesicht mit klarem Wasser über einem Waschbecken, daneben steht ein Reiniger in Glasflasche
Abends wie morgens reichen ein milder Reiniger und etwas Wasser

Ein- bis zweimal pro Woche peelen – danach eine Maske

Ein Beauty-Ritual, das die Haut bei der Erneuerung unterstützt. Das Peeling entfernt abgestorbene Hautzellen und glättet die Haut, die Maske beruhigt sie nach dieser Behandlung, die leicht reizen kann, und pflegt tiefer. Je nach Hauttyp ist dieses Ritual ein- bis zweimal pro Woche sinnvoll. Empfindliche und reaktive Haut sollte es zum Beispiel nur einmal pro Woche machen.

Vor dem Peeling können Sie auch ein Dampfbad machen: Der Dampf weicht Talg und abgestorbene Hautzellen auf, was die Reinigung erleichtern kann. Wenn Sie dem Wasser außerdem ein paar Tropfen ätherisches Öl (passend zu den Bedürfnissen Ihrer Haut) zufügen, können Sie während des Dampfbads den Duft genießen. Vorsicht jedoch: In der Schwangerschaft, bei Asthma, Allergien oder reaktiver Haut sollten Sie ätherische Öle nicht ohne Rücksprache mit einer medizinischen Fachkraft anwenden – und sie nicht als Behandlung verstehen.

Auf einem Holzbrett: Zuckerpeeling, Tonpulver, eine Schüssel warmes Wasser und ein Leinentuch
Peeling und danach Maske: das wöchentliche Ritual für neuen Schwung

Ein paar Hygieneregeln, die Sie beachten sollten

Trocknen Sie Ihre Haut immer mit einem sauberen Handtuch ab.

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Reinigen Sie Make-up-Schwämme und -Pinsel regelmäßig mit Marseiller Seife, oder lassen Sie sie in einer Schüssel Wasser einweichen, dem Sie ein paar Löffel Natron zufügen, um Make-up-Rückstände leichter zu entfernen.

Und Finger weg von Pickeln: Nicht ausdrücken, weil es die Situation verschlimmern kann und weil eine zusätzliche Infektion und ein Mal drohen, das viel länger sichtbar bleibt als der Pickel selbst.

Zwei Hände waschen einen Make-up-Pinsel mit Marseiller Seife über einer Schüssel
Pinsel und Schwämme regelmäßig mit Wasser und Seife reinigen

Feuchtigkeit von innen und außen

Setzen Sie auf eine Feuchtigkeitspflege, die Sie täglich auftragen: Sie spendet Feuchtigkeit, schützt und macht die Haut geschmeidiger. Sie ist DIE unverzichtbare Pflege für schöne Haut – ihr Aussehen kann sie vorübergehend verbessern. Noch besser ist es, wenn Sie eine Pflege mit UV-Filter wählen.

Produktfoto inspiriert von nativem Rapsöl, 1 l
Produktfoto inspiriert von nativem Rapsöl, 1 l

Auch Ihren Körper sollten Sie mit Flüssigkeit versorgen: etwa 1,5 Liter Wasser am Tag, um Zellen, Muskeln und Gewebe mit Feuchtigkeit zu versorgen. Denken Sie daran, dass der Bedarf je nach Aktivität, Temperatur und Gesundheitszustand unterschiedlich ist. Diese Feuchtigkeit von innen ist genauso wichtig wie eine gute Tagespflege.

Und für die Hautpflege von innen? Ein bis zwei Esslöffel Pflanzenöl pro Tag – Rapsöl, Olivenöl, Walnussöl. Sie liefern durch ihre ungesättigten Fettsäuren wichtige Nährstoffe, und Sie können sie genauso gut über Ihre Speisen geben.

Eine Frau trägt am Fenster eine Feuchtigkeitscreme auf die Wange auf, daneben steht ein Glas Wasser
Creme jeden Morgen, ein großes Glas Wasser: So bleibt die Haut geschmeidig

Weniger Alkohol, nicht rauchen

Sie kennen das fahle Aussehen nach durchfeierten Nächten mit zu viel Alkohol? Genau das machen Alkohol und Tabak mit Ihrer Haut. Zudem beschleunigt Rauchen die Hautalterung und kann den Teint müde und fahl wirken lassen.

Eine Frau stößt bei einem Abendessen mit Freunden mit einem Glas Zitronenwasser mit Kohlensäure an
Weniger Alkohol, kein Tabak: Der Teint gewinnt wieder an Strahlkraft

Frische Luft und kleine Massagen für mehr Festigkeit und Sauerstoff

Es geht nichts über frische Luft und Aktivitäten im Freien, um die Zellen mit Sauerstoff zu versorgen und die Wangen rosig zu machen. Nutzen Sie also jede Gelegenheit für Aktivitäten draußen: ein Spaziergang am Meer, in der Natur oder in den Bergen.

Eine junge Frau läuft auf einem Küstenweg, die Wangen gerötet, die Haare vom Wind bewegt
Täglich frische Luft, und der Teint bekommt wieder Farbe

Und ein kleiner Tipp, um die Haut zu festigen und die Durchblutung im Gesicht anzuregen: Tragen Sie Ihre Pflege mit einer kleinen Massage auf, mit den Fingern und Handflächen. Das ist angenehm, entspannt und regt die Haut an.

Setzen Sie auf natürliche Antioxidantien

Manche Lebensmittel sind wie eine kleine Frischekur für Ihre Haut, denn sie sind von Natur aus reich an Antioxidantien. Dazu zählen unter anderem: Karotten, Tomaten, rote Trauben, Aprikosen, Brombeeren, Heidelbeeren, schwarze Johannisbeeren, Äpfel und Cranberries. Grundsätzlich gilt aber: Obst und Gemüse sind reich an Stoffen mit antioxidativer Wirkung oder an Inhaltsstoffen, die der Haut guttun.

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Von oben: eine Schale rote Beeren, Karotten, Tomate und Leinsamen auf hellem Leinen
Rote Beeren, Karotten, Tomaten: Antioxidantien auf dem Teller

Auch Bierhefe, Borretsch- und Nachtkerzenöl sowie Leinsamen gelten als Freunde der Haut.

Sonnenschutz: immer, immer, immer

Ja, Sonne ist angenehm, macht Bräune, und im Moment hat man sogar das Gefühl, die Haut sieht schöner aus. Doch nach der Sonne kommen häufig Pickel, Flecken oder Schlimmeres.

Eine Frau mit Strohhut trägt auf einer Terrasse Sonnencreme auf den Unterarm auf
Hut, Stoff und Sonnenschutz: Schutz ist nicht verhandelbar

Um schöne Haut zu bewahren, schützen Sie sie deshalb konsequent vor der Sonne – mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor.

Manche versuchen außerdem eine Kur mit Nahrungsergänzungsmitteln, die die Melaninproduktion unterstützen sollen – einen Monat vor der Reise, vor dem Sonnenbad oder vor den ersten schönen Tagen, wenn Sie in einer sonnenverwöhnten Region leben. Ihre Wirksamkeit ist jedoch nicht belegt, und sie ersetzen niemals den Sonnenschutz. Vor der Einnahme sollten Sie medizinischen Rat einholen.

Schlaf repariert!

Nichts hilft so gut wie gute Nächte, um einen erholten Teint, eine leuchtende und sichtbar schönere Haut zu bewahren oder zurückzugewinnen. Schlaf repariert die Haut buchstäblich, lässt sie zur Ruhe kommen und unterstützt die Erneuerung ihrer Zellen. Feiern oder kurze Nächte sind also ab und zu in Ordnung, aber im Alltag sollten Sie echte, ausreichend lange Nächte mit regelmäßigen Schlafzeiten bevorzugen.

Eine Frau streckt sich im Morgenlicht in zerknitterten Leinenbettlaken
Regelmäßige Nächte: die einfachste und wirksamste Pflege

Ein Besuch bei der Hautärztin oder beim Hautarzt

Akne, die nicht verschwindet, eine kleine Stelle, die zu lange bleibt, plötzlich auftretende großflächige Rötungen, ein Muttermal, das sich verändert? Gehen Sie zur Dermatologin oder zum Dermatologen. Sie oder er kennt die Haut am besten und kann Sie beraten und behandeln.

Eine Dermatologin untersucht die Haut eines Unterarms mit der Dermatoskop-Lupe
Rötungen oder Veränderungen an Muttermalen: zum Hautarzt gehen

Mehr Tipps für die Hautpflege? Lesen Sie auch: Wie Sie Ihren Hauttyp bestimmen, und unsere Auswahl an Concealern für einen ebenmäßigen Teint.

Der Pflegegriff, der viel bewirkt: Nehmen Sie sich abends eine Minute Zeit, um Ihr Gesicht mit den Fingerspitzen zu massieren – von der Mitte nach außen. Das bringt die Durchblutung in Schwung, entspannt und hilft der Haut, die Pflege besser aufzunehmen.

Budget

Rechnen Sie mit etwa 5 bis 20 € für einen milden Reiniger oder Mizellenwasser, 15 bis 50 € für eine Tagescreme (mit oder ohne UV-Filter), 10 bis 30 € für ein Peeling oder eine Maske und 12 bis 35 € für eine Gesichtssonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Die Preise variieren je nach Inhalt, Zusammensetzung und Verkaufsstelle: Apotheke, Drogerie und Parfümerie unterscheiden sich; Drogeriemarken und Nachfüllpackungen können langfristig eine günstigere Wahl sein.

Quellen

  • BZgA – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Präventionskampagnen und Informationen zum Sonnenschutz.
  • Verbraucherzentralen – Hinweise zur Hautpflege und zum Sonnenschutz.
  • rauchfrei (BZgA) – Auswirkungen des Rauchens auf Haut und Teint.