Über Magnesium wird immer wieder gesprochen. Viele wissen, dass es ein essenzielles Mineral (Mengenelement) ist und dass es wichtig für die Gesundheit ist. Doch wofür genau? Und wo steckt dieser Schatz der Natur?


Magnesium hat viele Aufgaben. Zunächst spielt es eine Rolle für die normale Funktion des Nervensystems – und damit auch für den Umgang mit Stress. Es ist an so vielen Prozessen beteiligt, dass man ihm fast einen Preis verleihen möchte – bildlich gesprochen: Es ist wichtig für das Gehirn und eine optimale Funktion der Nervenzellen, für die Muskelentspannung, die Darmtätigkeit, das Herz-Kreislauf-System und die Verwertung von Zucker durch die Zellen. Ein Magnesiummangel wird manchmal mit Störungen des Zuckerstoffwechsels in Verbindung gebracht. Der direkte Zusammenhang mit einer Gewichtszunahme ist jedoch komplex und lässt sich nicht auf diesen Mechanismus reduzieren.
Sie sehen: Magnesium ist wertvoll. Ein Mangel kann sich tatsächlich auf den Organismus auswirken, der es täglich braucht.
Kommen wir zum Bedarf. Die tägliche Magnesiumzufuhr hängt von Alter und Geschlecht ab; die Referenzwerte unterscheiden sich je nach Fachorganisation. Um Unschärfen zu vermeiden, orientieren Sie sich am besten an den aktuellen Empfehlungen der EFSA und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Bei Schwangerschaft, Stillzeit, chronischen Erkrankungen, im höheren Alter oder bei Kindern sollten Sie ärztlichen Rat einholen.
Wo steckt Magnesium? Der Körper kann dieses Element nicht selbst produzieren, obwohl er es dringend braucht. Wir müssen es über die Ernährung aufnehmen. Ideal ist eine ausgewogene Ernährung. Einige Lebensmittel sind besonders reich an Magnesium: ungesüßter Kakao, Nüsse und Trockenfrüchte, Käse, Vollkornbrot, Krustentiere und Bananen.
Ein Teil der Bevölkerung erreicht die empfohlene Magnesiumzufuhr nicht. Ob tatsächlich ein Mangel vorliegt, lässt sich jedoch nur ärztlich abklären. Auf Dauer können zu geringe Zufuhren gesundheitliche Folgen haben; ob und wie schwerwiegend sie sind, muss eine Ärztin oder ein Arzt beurteilen. Bestimmte unspezifische Anzeichen können manchmal mit einem Magnesiummangel einhergehen: Krämpfe, Herzklopfen, Schwindel, Nervosität, Angst, Müdigkeit, Kribbeln in Händen und Füßen, Verstopfung oder Durchfall. Sie allein erlauben keine Diagnose eines Magnesiummangels. Wenn Sie mehr wissen möchten oder Ihren Magnesiumwert kontrollieren lassen wollen, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Magnesium ist an vielen Funktionen des Körpers beteiligt. Die aktuelle Datenlage legt nahe, dass es eine Rolle bei Entspannung, Konzentration und Herz-Kreislauf-Funktion spielt. Ansonsten bleibt eine ausgewogene Ernährung die Grundlage; bei Unsicherheiten sollten Sie ärztlichen Rat einholen. Magnesium ist ein essenzielles Mineral (Mengenelement), also ein Stoff, der im Körper in relativ großer Menge vorkommt und dennoch für menschliches, tierisches und pflanzliches Leben unentbehrlich ist. Jedes essenzielle Mineral hat eine genau definierte Aufgabe im Körper und trägt über das reibungslose Funktionieren biologischer Mechanismen zu einer robusten Gesundheit bei.
Krämpfe, Müdigkeit, Nervosität: Diese Anzeichen sind unspezifisch und können viele andere Ursachen haben als einen Magnesiummangel. Nur eine Ärztin oder ein Arzt kann einschätzen, was dahintersteckt – besonders, wenn Sie Medikamente einnehmen oder mit einer chronischen Erkrankung leben. Eine langfristige Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sollten Sie nicht ohne ärztliche Rücksprache beginnen.

Kosten
Am günstigsten bleibt die Ernährung: Ungesüßter Kakao, Nüsse und Trockenfrüchte, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte liefern viel Magnesium für wenige Euro. Wer sich für ein Präparat entscheidet – erhältlich in Apotheken, Drogerien, Reformhäusern oder Bioläden –, sollte je nach Magnesiumverbindung und Packungsgröße mit etwa 8 bis 25 € für einen Monat rechnen.
Quellen
- EFSA, Referenzwerte für die Magnesiumzufuhr.
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr.
- Bundeszentrum für Ernährung (BZfE), Empfehlungen für eine ausgewogene Ernährung.





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