Meine Füße sind völlig erledigt! Klar, Skifahren beschert Ihnen Schenkel wie ein Reh und einen Po aus Beton, aber die armen Zehen stecken in XXL-Socken und Skischuhen à la Terminator – das hinterlässt Spuren!

Bald beginnen die Winterferien, die Zeit, in der alle zum Skifahren aufbrechen, um auf schneeweißen Pisten dem Gleitvergnügen zu frönen. Und wer an Berge denkt, denkt an klirrende Kälte, Schnee, geballte UV-Strahlung und eisigen Wind – alles wenig zuträglich für Haut und Haare. Deshalb bleiben wir bei Beauté Femme pragmatisch und packen für Sie ein Beauty-Kit fürs Überleben in den Bergen zusammen. Auf dem Programm: kuschelige, schützende und reparierende Texturen, damit Ihr Körper die Pflege bekommt, die er verdient. Übrigens: Für alle, die es nicht in die Berge schaffen, eignet sich das Kit genauso gut für die eisigen Tage in der Stadt!

Ein offener Weekender auf dem Bett, gefüllt mit Pflegeprodukten, einer Mütze und Handschuhen
Die Beauty-Tasche wandert mit Mütze und Handschuhen in den Weekender

Um erledigten Füßen vorzubeugen, ist es das Beste, sie zu verwöhnen und mit Feuchtigkeit zu versorgen – mit einer speziellen Fußpflege, die Sie abends nach einem langen Tag auftragen.

Auf sauberen Füßen tragen Sie vor dem Schlafengehen eine großzügige Portion Creme auf jeden Fuß auf, massieren sie ein, um die Muskeln zu lockern und die Durchblutung anzuregen, und sobald die Füße kaum noch kleben, ziehen Sie ein Paar Baumwollsocken an, damit die Creme in Ruhe ihre Arbeit beenden kann. Am Morgen: weiche, gepflegte Füße!

Das richtige Produkt: die Crème Régénératrice mit ätherischen Ölen Pedi Relax, speziell für sehr trockene und strapazierte Füße entwickelt.

Eine Tube Fußcreme auf einem Handtuch neben Baumwollsocken
Reichhaltige Fußcreme und Baumwollsocken: das Pflege-Duo für den Abend

Hände wie Krokodilshaut

Man kann noch so sehr auf Fäustlinge setzen – es braucht nicht viel, und die Hände sind rau wie Krokodilshaut, mit Kribbeln, Rissen und Rötungen obendrein.

Hände massieren eine reichhaltige Arnika-Handcreme, daneben Wollfäustlinge
Creme in die Hände, Fäustlinge darüber: der Kälte-Kokon

Also fahren Sie auch hier schweres Geschütz auf: Jeden Morgen vor dem Start auf die Piste, jeden Abend nach der Rückkehr und vor dem Schlafengehen werden die Hände mit einer ordentlichen Schicht reichhaltiger Creme eingerieben und einmassiert.

Das Plus: der Kokon, den die Fäustlinge bilden, die Sie morgens nach dem Eincremen überziehen – so kann die Pflege in Ruhe wirken, und die Hände sind vor Kälte und Trockenheit geschützt.

Eine Tube Handcreme mit Arnika neben Wollfäustlingen
Das Kälte-Konzentrat mit Arnika – passt in jede Fäustlingstasche

Das richtige Produkt: das Concentré Grand Froid mit Arnika von Yves Rocher – toller Duft, einwandfreie Textur und unbestreitbare Wirkung. Außerdem ist die Tube klein und praktisch, sodass Sie sie sogar mit auf die Piste nehmen können, um zwischendurch nachzucremen.

Rote Bäckchen wie Heidi, das Bergmädchen

Die Kälte, die UV-Strahlung, die sich im Schnee spiegelt, der Wind, der ständige Wechsel zwischen warm und kalt … nichts ist schlimmer für die empfindliche Gesichtshaut: Sie trocknet aus, spannt, wird rot und brennt.

Ein geöffneter goldener Tiegel Lippenbalsam mit Honig auf einem hellen Tuch
Der Balsam Rêve de Miel: die kuschelige Textur, die über Nacht wirken darf

Um das zu vermeiden, ist eine Sonnencreme mit hohem Schutz unverzichtbar – Lichtschutzfaktor 30 als Minimum, gerne mehr bei sehr heller und empfindlicher Haut. Sie wird jeden Morgen konsequent aufgetragen und tagsüber regelmäßig erneuert.

Und obendrein tragen Sie morgens vor der Sonnencreme und abends nach dem Bad eine beruhigende, reparierende Creme auf, damit sich die Haut wieder weich und angenehm anfühlt.

Rote Wangen nach der Piste, reichhaltige Creme wird aufgetragen
Wind, Sonne, Schnee: die Wangen brauchen jetzt reichhaltige Pflege

Das richtige Produkt: die Cold Cream von Avène, die Sie nach der Tages- oder Nachtpflege auf die strapazierten Stellen auftragen. Mit Thermalwasser, Bienenwachs und Paraffinöl beruhigt, pflegt und schützt sie dank ihrer reichhaltigen Textur. Allerdings ist sie nichts für die tägliche Routine: Weil sie so reichhaltig ist, ist sie für Ausnahmesituationen und geschädigte Partien im Gesicht oder am Körper reserviert.

Lippen in Fetzen

Klar, wie bei der Gesichtshaut gilt: Auch die Lippen leiden unter Kälte und UV-Strahlung – und das umso mehr, weil sie zu den empfindlichsten Partien im Gesicht gehören.

Also tragen Sie Ihren Lippenbalsam von morgens bis abends gewissenhaft in einer dicken Schicht auf und erneuern Sie ihn so oft wie nötig – immer dann, wenn Sie spüren, dass die Lippen wieder zu spannen beginnen.

Und obendrein setzen Sie vor dem Schlafengehen auf eine sehr reichhaltige Textur, die Sie großzügig auftragen und über Nacht wirken lassen.

Das richtige Produkt: der Baume Rêve de Miel von Nuxe, unter anderem mit Honig, Bienenwachs, Sheabutter, Calendula- und Mandelöl – die kuschelige, reparierende Textur schlechthin.

Locker geflochtener Zopf, Pflegecreme wird in die Spitzen eingearbeitet
Zopf plus Pflegecreme mit UV-Filter: der Schutz für den Tag

Notfall und kein reichhaltiger Balsam zur Hand, während die Lippen streiken? Dann können Sie vor dem Schlafengehen auch die Cold Cream von Avène dick auf die Lippen auftragen – sie wirkt und lässt sich vielseitig verwenden.

Wenn die Mähne rebelliert

Ja, große Kälte und Sonne trocknen auch die Haare aus – besonders, wenn Sie zusätzlich zu einer Mütze aus synthetischem Material greifen, sehen Sie aus wie eine Wilde: trockenes, widerspenstiges Haar, das zu Berge steht.

Für den Anfang das Wichtigste: ein mildes Shampoo und eine reichhaltige Haarkur, zum Beispiel die Pflege mit Avocadoöl und Sheabutter von Garnier Ultra Doux (in Deutschland unter dem Namen Wahre Schätze erhältlich), die Sie gut 5 Minuten auf handtuchtrockenem Haar einwirken lassen – nicht auf triefend nassem.

Zusätzlich setzen Sie auf eine schützende Pflegecreme mit Lichtschutz. Sie tragen sie morgens in die Längen und Spitzen auf und binden die Haare zu einem lockeren Zopf.

Das richtige Produkt: die Crème de Jour Protectrice von Lazartigue. Sie spendet Feuchtigkeit, enthält einen UV-Filter und befreit das Haar von statischer Aufladung, indem sie es eng umhüllt.

Frau mit lockerem Zopf trägt schützende Haarpflege in die Spitzen ein
Lazartigue schützt Längen und Spitzen vor Kälte und UV-Licht

Alles tut weh!

Ach, Skifahren, Snowboarden und Co. machen definitiv Muskeln – und wenn man nicht gerade eine Sportskanone ist, ist der Muskelkater richtig fies!

Frau im Bademantel massiert ihre Wade mit Arnika-Massageöl am Bettrand
Arnika-Massageöl lockert müde Waden nach dem Skitag
Eine Frau im Bademantel massiert ihre Wade mit einem goldenen Öl am Bettrand
Nach dem Bad lockert die Arnika-Massage die strapazierten Muskeln

Da gibt es kein Geheimnis: Fangen Sie langsam an, vor allem an den ersten Tagen, um Verstauchungen und andere gröbere Verletzungen zu vermeiden – stürzen Sie sich nicht direkt nach der Ankunft auf die schwarze Piste! Ideal ist außerdem, vor dem Anlegen der Ski ein paar Aufwärmübungen zu machen, um die Muskeln in Schwung zu bringen.

Zusätzlich setzen Sie auf eine gute Massage nach einem schön heißen Bad, wenn Sie abends von der Piste zurück sind. Der Clou? Den Partner um Hilfe bitten und ihm natürlich den Gefallen zurückzugeben – man ist ja nicht undankbar.

Das richtige Produkt? Das Massageöl mit Arnika von Weleda, speziell entwickelt, um die Muskulatur vor und nach der Anstrengung vorzubereiten und zu entlasten.

Der Handgriff, der am meisten bringt: Tragen Sie Ihre reichhaltigen Pflegeprodukte auf leicht feuchte Haut auf, direkt nach der Dusche oder dem Bad – so ziehen sie besser ein und bilden einen wirksameren Schutzfilm gegen die Kälte. Und wenn nach dem Winterurlaub eine Rötung, eine aufgeplatzte Stelle oder ein Schmerz anhält, holen Sie ärztlichen Rat ein, statt einfach immer mehr Creme aufzutragen.

Budget

Was das Budget angeht, bleibt ein komplettes Berg-Kit überschaubar, und die Preisunterschiede kommen vor allem durch Füllmenge und Bezugsweg zustande. Rechnen Sie mit etwa 5 bis 15 € für einen reichhaltigen Lippenbalsam, 8 bis 20 € für eine Fuß- oder Handcreme, 10 bis 25 € für eine Gesichtspflege wie Cold Cream oder eine Sonnencreme mit hohem Schutz, 15 bis 30 € für ein Massageöl und 20 bis 40 € für eine schützende Haarpflege. Die Preise variieren je nach Format (Tube, Tiegel, Nachfüllpackung), Bio-Siegel, Reichhaltigkeit der Rezeptur und Bezugsquelle: Apotheke, Drogeriemarkt wie dm oder Rossmann, Parfümerie wie Douglas, Supermarkt für die gängigen Marken und online – Nachfüllpackungen sind oft günstiger.

Quellen

Produktdatenblätter und Herstellerangaben der genannten Marken (Avène, Nuxe, Weleda, Yves Rocher, Garnier, Lazartigue), verfügbar auf deren offiziellen Websites.