Sie haben diesen kleinen Totenkopf auf einem Knopf schon einmal gesehen, ohne recht zu wissen, woher er stammt. Das ist die Signatur von The Kooples, 2008 von den Brüdern Elicha gegründet. Die Idee ist dieselbe geblieben: britische Schneiderei mit Rock verkreuzen — der Mods-Geist der Sechziger, die Punk-Energie der Siebziger — und beide Geschlechter mit derselben Garderobe einkleiden.

Zwei junge Frauen in Tailoring-Teilen von The Kooples in einer Pariser Halle
Dieselbe Garderobe für alle Silhouetten — die Handschrift des Hauses

Eine androgyne Silhouette, geschnitten wie ein Anzug

Bei der Silhouette zeigt sich das in Trenchcoats mit militärischem Fall, doppelreihigen Jacken, feinen Cardigans und schmalen Hosen. Das Material macht den Unterschied: Wolle hält die Linie, fester Baumwollstoff gibt Struktur. Schieben Sie ein Hemd unter den Blazer, wählen Sie ein einziges Statement-Teil — dann steht Ihr Layering von allein. Die Ausstrahlung bleibt androgyn und unverwechselbar. Und in der Praxis funktioniert diese Garderobe genauso gut als Komplettlook wie Stück für Stück kombiniert mit dem, was Sie ohnehin schon haben.

Produktfoto inspiriert von einem Blazer aus gestreifter Wolle, Herrenmodell
rund 210–248 € (247,50 € Tiefstpreis der letzten 30 Tage, vor weiteren −15 %) bei The Kooples (offizielle Website)
Rückansicht eines strukturierten Wollblazers: klare Schultern, schöner Stofffall
Klare Schultern und Wolle, die die Linie hält: britischer Schnitt

Der Handgriff, der den Unterschied macht: Stapeln Sie nur jeweils ein starkes Teil. Der auffällige Druck oder die markante Textur — nur eines, der Rest des Outfits hält sich brav im Hintergrund.

Budget

Rechnen Sie mit rund 80 bis 120 € für ein Hemd, 150 bis 250 € für Strick oder eine leichte Jacke und über 400 € für ein Lederstück. Der Preis steigt mit dem Material — Wolle, Leder — und fällt im Sale deutlich. Sie finden die Marke in den Boutiquen, auf thekooples.com und zunehmend auch gebraucht auf Resale-Plattformen, oft zu günstigeren Preisen als Neuware.

Auf diesem Feld bleibt Secondhand die nüchternste Wahl: Sie behalten den Schnitt, ohne eine neue Produktion anzukurbeln. Bei einem neu gekauften Baumwoll-Basic lohnt ein Blick auf Umweltzertifikate. Sie geben Anhaltspunkte zur Herkunft der Faser und ihrer Verarbeitung — ein konkreter Anhaltspunkt, kein „natürlich“-Versprechen ins Blaue hinein.

Quellen

  • The Kooples, offizielle Website: thekooples.com
  • Europäische Kommission, EU-Strategie für nachhaltige und kreislauffähige Textilien (2022)