Das Glätteisen war eine echte Revolution für die Haarpflege und die Schönheitswelt. Schluss mit dem ewigen, mühsamen Föhnen, das trotz schmerzender Arme und langer Stunden im Bad nur ungefähr gelang. Ein Glätteisen zaubert uns in wenigen Minuten eine glatte Mähne – ganz ohne Aufwand. Doch Glätteisen gibt es wie Sand am Meer. Wie behält man da den Überblick? Wir helfen Ihnen, das Gerät zu finden, das zu Länge, Schnitt und Haarstruktur passt. Denn genau darum geht es, wenn Sie Ihr Haar nicht unnötig strapazieren möchten: um das richtige Glätteisen.

Jede von uns möchte ein Glätteisen, das nicht nur glättet, sondern dem Haar auch Glanz und Geschmeidigkeit schenkt. Ob glatt, kraus oder wellig – für jeden Haartyp gibt es das passende Gerät.

Die Platten – der entscheidende Faktor

Wie breit das Glätteisen sein sollte, hängt von der Länge Ihrer Haare ab. Kurzer Schnitt? Dann greifen Sie zu einer klassischen Plattenbreite von etwa 2 cm. Haare, die über die Schultern fallen? Dann wählen Sie breite Platten von 3,5 oder 4 cm. So geht das Glätten deutlich schneller.

Das Ergebnis hängt von der Temperatur, der Technik und der Haarstruktur ab.

Wer auf Qualität setzt, greift am besten zu einer bekannten Marke – etwa BaByliss, GHD, Remington, Philips oder Braun.

Zwei Glätteisen nebeneinander: links schmale Platten, rechts breite Platten
Schmal oder breit – entscheidend ist die Haarlänge

Wie wenden Sie ein Glätteisen richtig an?

Ein hochwertiges Glätteisen allein reicht nicht – man muss auch damit umgehen können. In der Praxis raten viele dazu, das Glätten zu begrenzen und zwischen zwei Durchgängen eine Pause einzulegen. So wunderbar das Gerät auch sein mag und so verlockend die Werbeslogans der Hersteller klingen: Ein Glätteisen trocknet das Haar aus und macht es empfindlich – unabhängig davon, welche Materialien verbaut sind. Zugegeben, hier hat sich viel getan: Mit guter Pflege und mäßiger Anwendung lassen sich Schäden heute vermeiden.

Eine Haarsträhne zwischen den Platten eines Glätteisens, die oberen Haare mit einer Klammer zurückgesteckt
Gestartet wird immer mit den unteren Haaren, Strähne für Strähne

Ein Glätteisen kommt nur auf trockenes Haar. Trocknen Sie Ihre Haare also vorher vollständig.

Am besten wählen Sie ein Glätteisen mit regelbarer Temperatur, damit Sie die Hitze anpassen können. Denn die richtige Temperatur hängt stark von Ihrem Haartyp ab.

Kämmen Sie die Haare vor der Anwendung gut durch. Beginnen Sie mit den unteren Haaren und stecken Sie die oberen mit einer Klammer zurück. Nehmen Sie eine etwa 3 cm breite Strähne, setzen Sie das Glätteisen am Ansatz an und ziehen Sie es langsam nach unten. Denken Sie außerdem an Hitzeschutzprodukte wie Milch oder Serum, die speziell fürs Föhnen oder Glätten entwickelt wurden, um Ihr Haar zu schützen.

Was ein Glätteisen kostet

Beim Preis sollten Sie für ein Einsteigermodell mit Keramikplatten mit etwa 20 bis 40 € rechnen – das reicht für gelegentliches Glätten bei feinem Haar. Zwischen 40 und 90 € finden Sie die meisten Glätteisen mit regelbarer Temperatur, also den echten Komfort, um die Hitze an den eigenen Haartyp anzupassen. Ab 100 € wird es professionell: Friseurmarken und Modelle mit schneller Aufheizzeit oder breiteren Platten. Sinnvoll, wenn Sie oft glätten – doch der Preis steigt schnell. Auch Plattengröße, ein Display zur Einstellung und die Lebensdauer des Geräts spielen eine Rolle: Ein Glätteisen, das zehn Jahre hält, ist manchmal günstiger als drei Billigmodelle nacheinander. Erhältlich sind sie im Drogeriemarkt, in der Parfümerie, im Elektrofachhandel und bei Händlern für Friseurbedarf.