Dehnungsstreifen zeigen sich meist an Brust, Bauch und Hüften. Häufig entstehen sie in der Schwangerschaft, wenn die Haut an Bauch und Brust stark gedehnt wird und dabei einreißt. Aber auch nach wiederholten Diäten und einem ständigen Auf und Ab beim Gewicht können sie auftreten – irgendwann schafft es die Haut nicht mehr, elastisch und fest zu bleiben.

Bei Dehnungsstreifen gilt nur eins: Vorbeugen!
Denn sind sie erst einmal da, sitzen sie tief in der Haut – und wieder loszuwerden sind sie so gut wie nicht.

Also: Egal, zu welchem Typ Sie gehören – ob Diät-Veteranin, werdende Mutter oder ganz anders – schützen Sie Ihre Haut schon jetzt!

Ölen und pflegen Sie Ihren Körper – jeden Tag! Viele vergessen, dass Feuchtigkeitspflege nicht nur etwas fürs Gesicht ist: Auch Bauch, Oberschenkel, Hüften, Brüste und sogar die Arme wollen gepflegt werden. Greifen Sie zu einem reichhaltigen Öl wie Argan- oder Avocadoöl und nehmen Sie sich nach dem Bad ein paar Minuten zum Massieren, Kneten und Rollen – auch wenn es sich erst einmal ungewohnt anfühlt. Während der Schwangerschaft können Sie eine regelmäßige Pflegeroutine aufbauen – sprechen Sie das aber mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt ab. Die große Mehrheit der Frauen bekommt sie, also nur Mut!

Übrigens können auch Männer Dehnungsstreifen bekommen – sie gelten fälschlich oft als reine Frauensache. Die in der Apotheke erhältlichen „Anti-Dehnungsstreifen“-Cremes sind vor allem zur Vorbeugung untersucht; bei bereits vorhandenen Dehnungsstreifen ist ihre Wirkung begrenzt und schwankt. Und vergessen Sie nicht: Dehnungsstreifen ganz wegzubekommen ist illusorisch – sie sind und bleiben kleine Narben!
Sind die Dehnungsstreifen schon da, geht es darum, sie zu kaschieren: Selbstbräuner zum Beispiel deckt sie sehr gut ab. Auch die Dermopigmentation, auch Permanent-Make-up genannt, färbt die aufgehellten Bereiche ein und kaschiert recht zuverlässig. Außerdem lassen sich Dehnungsstreifen mit einer dermatologischen Methode namens Mikrodermabrasion abschwächen – eine oberflächliche Peeling-Technik, die manchmal zur Verbesserung des Erscheinungsbilds angeboten wird, mit schwankenden Ergebnissen.

Dehnungsstreifen sind eine Veränderung der Haut: Sie bekommt Risse, weil sie die geforderte Spannung nicht mehr allein aushält – die elastischen Fasern der Haut brechen, es entstehen zunächst leicht rote, nach der Narbenbildung dann weiße Streifen.
Budget
Zur Vorbeugung: Ein Pflanzenöl (Argan, Avocado) gibt es in der Parfümerie, in der Apotheke oder im Drogeriemarkt – je nach Größe und Marke kostet die Flasche etwa 10 bis 25 €. „Anti-Dehnungsstreifen“-Cremes aus der Apotheke liegen eher bei 15 bis 40 €, je nach Serie und Format. Bei Behandlungen im Institut oder in der Praxis wird es deutlich teurer: etwa 80 bis 150 € pro Mikrodermabrasions-Sitzung und 150 bis 400 € für eine Dermopigmentation, je nach behandelter Zone. Der Preis hängt vor allem von der Stadt, der Praxis und der Anzahl der Sitzungen ab.





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