Naf Naf hat sich schnell als Marke für junge Mädchen und Frauen etabliert: unkomplizierte Mode, eigenständig und zu vernünftigen Preisen – mehr brauchte es nicht, um Modebegeisterte zu überzeugen.

Für einen guten Look muss man nicht unbedingt ins Luxussegment greifen. Naf Naf zeigt, wie es geht: mit modischen Outfits zum Verlieben, bei denen man gern schwach wird. Doch zunächst ein Blick zurück auf die Gründung der Marke und ihr berühmtes ursprüngliches Maskottchen: Naf Naf, das aufgeweckteste der drei kleinen Schweinchen aus der Kindheit, das den großen bösen Wolf besiegte und Gérard Pariente seinen Spitznamen einbrachte. 1973 wurde das Label unter der Leitung der beiden Brüder Pariente, Gérard und Patrick, ins Leben gerufen. Anfangs spezialisierten sie sich auf Kleidungsstücke, die noch gefärbt werden sollten; erst 1978 wurde ihre neue Kollektion auf den Namen Naf Naf getauft und erhielt als Maskottchen ein kleines rosa Schwein – eine Anspielung auf ihre Kindheit.

Der Slogan „Au grand méchant look“ und das Schweinchen als Maskottchen verloren nach vielen erfolgreichen Jahren an Strahlkraft: Sie machten Platz für die bekannten, durch einen nach oben und unten weisenden Pfeil getrennten Ns, umgeben von einem Kreis, der die Dualität symbolisieren soll.
Die Jahre vergingen, Naf Naf blieb sich treu, während die Brüder Pariente Berichten zufolge versuchten, das Label zu verkaufen. 2006 kaufte Patrick Pariente die Anteile seines Bruders; 2007 wurde das Label schließlich von der Gruppe Vivarte übernommen.
Ein Blick auf die Herbst-/Winterkollektion überzeugt: von der weiten Hose bis zu farbigen Strumpfhosen, von der ärmellosen Kunstfellweste bis zum Blusenkleid, dazu Leggings, grobmaschiger Strickpullover, Plateau-Pumps ... Alles ist da für einen stylischen Winter, ohne sich zu ruinieren.

Jetzt also: Mode von Naf Naf!
Sanfte Farben und hochhackige Pumps: Uns gefällt die lässig-zarte Ausstrahlung dieses grauen, gerade geschnittenen Kleides, die Weichheit dieser puderfarbenen Leggings, die Zopfmuster dieses kleinen Must-have-Pullovers und dieses hübsche kleine Strickkleid mit geflochtenem Kragen und in Lidschattenfarbe!
Perfekt sind auch diese beiden unkomplizierten Herbstlooks: eine weite oder Bootcut-Jeans, eine gegürtete Karobluse – oder ein kleines ärmelloses Jäckchen mit senffarbenen Pumps und Clutch. Tadellos.
Kleider und Röcke sind diesen Winter ein Muss und doch ganz unterschiedlich: bedruckt, kurz, weit, schlicht, aus Wolle, körperbetont ... Und sie lassen sich nach Lust und Laune kombinieren – mit einem großen Parka, einer leichten Steppjacke oder einer Vintage-Lederjacke.
Natürlich steht es Ihnen frei, Stile, Farben und Formen zu mischen und Ihren ganz eigenen Look zu kreieren. Ob Boho oder Casual Chic – da schwankt das Herz!

Wenn Sie die aktuellen Kollektionen und Bezugsquellen sehen möchten, ist die Website der Marke der beste erste Schritt, bevor Sie losziehen.

Preisrahmen
Preislich gilt dieselbe Idee wie damals: ein komplettes Outfit, ohne ein Monatsgehalt dafür auszugeben. Rechnen Sie mit etwa 35 bis 60 € für einen grobmaschigen Strickpullover, 40 bis 70 € für ein Kleid oder Strickkleid, 40 bis 60 € für eine weite oder Bootcut-Jeans und 90 bis 150 € für einen Parka oder eine Steppjacke, die wirklich wintertauglich sind. Ein komplettes Outfit – Hose oder Rock, Oberteil, Strick und Schuhe – liegt damit meist zwischen 120 und 250 €. Diese Spannen variieren je nach Material, Saisonende und Rabatten: Sale, Outlets und Restkollektionen senken die Rechnung schnell, während Woll- oder Lederstücke wegen der aufwendigeren Produktion teurer bleiben.





Kommentare
Ihre Meinung zählt: Bewerten Sie den Artikel, reagieren Sie und antworten Sie auf Kommentare.
Kommentare werden moderiert; KI-unterstützte Kommentare werden gekennzeichnet. Text-Emoticons (8-), :-), <3…) werden automatisch als Bilder angezeigt.