Er ist absolut im Trend: der kurze Wollmantel mit mehr oder weniger ausgestellten Ärmeln und Empire-Taille. Comptoir des Cotonniers zeigt ihn mit glänzendem Leder-Gürtel unter der Brust und geradem Kragen – perfekt! Gute Nachrichten für unsere Wintergarderobe: Die kommende Saison setzt voll auf großzügige Volumen, betonte Taillen und technische Materialien. Hier sind die Richtungen, mit denen Sie warm und stilvoll durch den Winter kommen.

Rückansicht einer weißen, gegürteten Guess-Daunenjacke mit Kapuze in einer verschneiten Straße
Die weiße Guess-Daunenjacke mit Gürtel, Rückansicht im Schnee

Der lange Mantel – ob wadenlang oder knapp über dem Knöchel – streckt die Silhouette und hüllt den Körper mühelos ein. Sein Fall macht den Unterschied: ein gerader, klarer Schnitt aus Wollmischung oder Kaschmir, der auf diskrete Eleganz setzt und viele Winter übersteht. Guess entwirft eine makellose weiße Version, die zu einer Slim-Jeans in Raw-Denim ebenso gut aussieht wie zu Pumps!

Langer, makellos weißer Guess-Mantel aus Wolle in einem Steininnenhof im Winter
Der lange, makellos weiße Guess-Mantel mit geradem, klarem Fall

Der Doppelreiher bleibt ein zeitloser Klassiker, gemeinsam mit Cocoon- und Oversize-Formen für alle, die Komfort wollen, ohne auf Stil zu verzichten. Bei Paul&Joe kommt er mit Puffärmeln, V-Ausschnitt mit Revers und Bindegürtel: schlicht, elegant und hochwertig. Eine weitere Idee: kontrastierendes Futter oder dezente Steppung, die ein klassisches Modell belebt.

Doppelreiher Paul&Joe mit Puffärmeln und gebundenem Gürtel, in einer Wohnung getragen
Der Paul&Joe-Doppelreiher mit V-Ausschnitt, Revers und Bindegürtel

Bei den Farben dominieren Camel- und Grautöne, die sich mühelos kombinieren lassen. Dazu kommen tiefe Rottöne und Tannengrün, die eine schlichte Silhouette wärmer wirken lassen. Denken Sie daran, wenn Sie wenig Textur tragen: Sie bringen Charakter in einen einfarbigen Total Look – wie dieses Weiß, für das wir uns bei Comptoir des Cotonniers und Guess begeistern!

Kurzer weißer Mantel von Comptoir des Cotonniers mit Leder-Gürtel unter der Brust
Der kleine weiße, unter der Brust mit Leder gegürtete Mantel in Empire-Taille
Rückseite eines weißen Mantels von Comptoir des Cotonniers mit Ledergürtel und geradem Kragen
Der glänzende Ledergürtel und der gerade Kragen, Details des Modells
Weißer Guess-Mantel mit kontrastierendem Futter in einem hellen Flur
Bei Guess belebt das kontrastierende Futter den klassischen Mantel

Der Trench – wasserabweisend und manchmal gefüttert – etabliert sich als glaubwürdige Alternative zum Wollmantel. H&M bietet eine kurze Version mit breitem Kragen und Gürtel unter der Brust an, zu einem sehr vernünftigen Preis. Sie tragen ihn geschlossen und in der Taille gegürtet oder offen über einem dicken Pullover, dazu hohe Stiefel: eine gute Wahl für Übergangszeiten und milde Winter.

Lange weiße Burberry-Daunenjacke mit Gürtel und Kapuze im Schnee
Die lange, gegürtete Burberry-Daunenjacke, ganz in Schneeweiß

Die Daunenjacke ist längst kein reines Ski-Stück mehr. Aktuelle Modelle verbinden Technik und Design: taillierte Schnitte, grafische Steppung, Stehkragen, abnehmbare Kapuzen. Burberry macht daraus ein langes, gegürtetes Modell mit Kapuze, schick und äußerst bequem – vorausgesetzt, Sie trauen sich an ein Schneeweiß heran! Ihr Trick? Warm halten, ohne wie ein Schlafsack auszusehen.

Taillierte gesteppte Guess-Jacke mit Druckknöpfen und Kunstfell, über einer weiten Jeans getragen
Die gesteppte Guess-Jacke mit Druckknöpfen und Kunstfell

Kürzere Steppjacken, über einer weiten Jeans oder einer Anzughose getragen, sind eine praktische Alternative zu klassischen Mänteln. Guess setzt auf Druckknöpfe und Kunstfell für einen taillierten Look, andere auf eine grafischere Steppung. Sie passen ebenso gut in die Stadt wie ins Wochenende.

Paul&Joe-Cape-Jacke mit dreiviertellangen Schmetterlingsärmeln, auf einer Treppe getragen
Die Paul&Joe-Cape-Jacke mit dreiviertellangen Schmetterlingsärmeln

Der kurze Mantel behält seine Anhänger. Als Woll-Bomber, Cape-Jacke mit weiten Ärmeln oder Oversize-Blazer, der als Outerwear getragen wird: Kurze Formen laden zum Layering ein. Die Cape-Jacke von Paul&Joe mit dreiviertellangen Schmetterlingsärmeln bringt Raffinesse und einen Hauch Nostalgie.

Mittellanger Trapezmantel von Ba&sh, seitlich mit zwei Knöpfen geschlossen, im Park getragen
Der mittellange Trapezmantel von Ba&sh, zwei Knöpfe an der Seite

Diese fließende Silhouette mit ihrem leichten Retro-Einschlag kehrt in modernen, oft gegürteten Varianten zurück. Bei Ba&sh ist sie mittellang, trapezförmig und wird seitlich mit zwei Knöpfen geschlossen. Ideal für mildere Tage, kombiniert mit einer geraden Hose und Boots. Ihr Vorteil? Sie macht aus einem schlichten Outfit mit einem Handgriff einen Look.

Grauer Sissy-Mantel von Ba&sh, unter der Brust gegürtet, auf einem Platz getragen
Der graue Sissy von Ba&sh, unter der Brust gegürtet

Bei den Materialien setzen Sie am besten auf Wolle, Kaschmir oder eine hochwertige Mischung – auch wenn die Anschaffung zunächst etwas teurer ist. Dafür behalten Sie den Mantel mehrere Winter. Eine Capsule Wardrobe entsteht ohnehin besser rund um zwei oder drei gut gewählte Stücke als durch viele Spontankäufe – der graue, unter der Brust gegürtete „Sissy“ von Ba&sh ist dafür ein gutes Beispiel.

Zwischen langen Mänteln, technischen Daunenjacken und kurzen Jacken fehlt es der Wintergarderobe nicht an Charakter. Finden Sie das Stück, das Wärme, Komfort und Persönlichkeit vereint. Der beste Mantel bleibt der, den Sie jeden Morgen gerne anziehen.

Praktisch: Tragen Sie eine dünne technische Schicht – Thermoshirt, feinen Merinopullover – unter dem Mantel, statt mehrere dicke Lagen übereinanderzuziehen. So bleibt die Wärme erhalten, ohne dass die Silhouette aufträgt.

Budget

Beim Budget kommt es ganz auf Material und Marke an. Rechnen Sie mit etwa 60 bis 120 € für einen kurzen Mantel aus Wollmischung bei H&M, 250 bis 400 € für ein Mittelklasse-Modell von Comptoir des Cotonniers, Ba&sh oder Paul&Joe und ab 700 €, sobald Sie in eine höhere Preisklasse mit Kaschmir oder zu Burberry aufsteigen. Der Winterschlussverkauf und das Saisonende bleiben der beste Moment, um ein schönes Stück zu ergattern, ohne das Budget zu sprengen.