Der Frühling ist da, und wie jedes Jahr bekommen wir nach der neuen Garderobe sofort Lust, auch den Kopf zu verändern. Das Motto dieser Saison: Natürlichkeit bei der Farbe – aber ein kleiner Hauch Raffinesse beim Styling! Der Pony ist schwer angesagt und wandert zur Seite, damit das Gesicht die ersten Sonnenstrahlen und Blicke ungestört einfangen kann.
Bei der Farbe gilt: Egal ob blond, rot oder braun – ändern Sie bloß nichts! Behalten Sie Ihre Naturhaarfarbe. Wenn Sie trotzdem Lust auf Veränderung haben, setzen Sie lieber auf Balayage, das mit Ihrer Grundfarbe harmoniert: Ein subtiles, sehr dezentes Balayage lässt die Haare aussehen, als wären sie von der Sonne geküsst und von Meer und Weite natürlich aufgehellt. In der Praxis empfiehlt es sich oft, in einer begrenzten Spanne von nur ein paar Nuancen zu bleiben, um die Natürlichkeit der Farbe zu bewahren. Ein Balayage in zwei Goldtönen, wie es zum Beispiel große Friseursalons anbieten, verbindet goldenen Perlglanz und Platin oder auch sehr helles aprikotfarbenes Blond mit platin- und goldfarbenen Strähnen.


Für alle, die sich einen echten Sonnenkick wünschen, bleibt das kalifornische Blond mit markantem Ansatz und aufgehellten Spitzen der große Star – am besten in einem Salon, der sich damit auskennt. Man muss also nicht nach Kalifornien fliegen, um auszusehen, als käme man gerade aus dem Urlaub! Und das hebt die Laune.

Bei der Frisur geht der große Trend zu langen Haaren, bis zur Mitte des Rückens, oder gleich richtig lang: eine Meerjungfrauen-Mähne, die bis zum Kreuz fällt. Sind sie nicht lang genug? Dann spielen Sie ruhig mit Extensions! Auch Accessoires feiern ihr Comeback: Tücher, Haarbänder und Haarreifen helfen, die Haare nach hinten zu nehmen und das Gesicht frei zu halten. Der „Ballerina-Dutt“, schön rund im Nacken, kehrt zurück – leicht zu machen, für jeden Anlass, chic und ultraweiblich, ohne Stunden vor dem Spiegel zu stehen.

Ihre Haare liegen etwas platt an? In gut sortierten Friseursalons oder Perückengeschäften gibt es ein Haarband aus synthetischem Haar, das Volumen so echt wie Naturhaar wirken lässt. Und für alle, die kurze Haare bevorzugen: Bob-Frisuren wirken sehr feminin – für Frauen mit pausbäckigem Gesicht sind sie allerdings weniger zu empfehlen.

Im Fahrwasser des Musicals „Cabaret“, in dem die Hauptdarstellerin eine kurze Frisur trägt, feiert der Twiggy-Bob sein großes Comeback. Der klassischere romantische Bob passt zu vielen: Vergessen Sie nicht, die Strähne zur Seite zu legen, damit Sie nicht zu brav aussehen. Für einen kleinen rebellischen Touch sorgt der wilde Bob mit seinem Undone-Look – für alle, die etwas Raffinesse möchten, ohne Stunden mit Styling zu verbringen. Und noch ein Tipp: Ein Mittelscheitel lässt runde Gesichter schmaler und länger wirken.

Kosten
Ein Balayage oder Ombré im Salon kostet je nach Länge, Haardichte und Anzahl der Strähnen etwa 60 bis 180 €. Eine Ansatzauffrischung oder eine Komplettfärbung liegt eher zwischen 45 und 100 €. Ein Gloss oder eine Farbpflege, die den Glanz zwischen zwei Terminen auffrischt, kostet in der Regel 25 bis 50 € und ist sowohl im Salon als auch in der Parfümerie erhältlich. Für einen Bob können Sie mit etwa 40 bis 90 € rechnen, in Großstädten mehr. Clip-in-Extensions kosten zwischen 80 und 250 €, während eine Kaltverklebung mit Echthaarsträhnen im Fachsalon eher 300 bis 700 € kostet. Ein Haarteil-Bandeau liegt bei etwa 20 bis 60 €, ein Tuch, Haarband oder Haarreif bei 5 bis 40 €. Die Preise variieren stark je nach Stadt, Bekanntheit des Salons und Technik: Fragen Sie vor dem Termin nach einem Kostenvoranschlag.





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