Es riecht nach Veränderung und guten Vorsätzen – nach Fitnessstudio, Nikotinstopp und … einem Termin beim Friseur. Kaum etwas hebt die Stimmung so zuverlässig wie eine Runde unter der Schere: Man fühlt sich sofort frischer, schöner, stylischer. Besser als eine Schachtel Pralinen, ehrlich. Und weil man sich – gerade wenn man sich verändern will – nie sicher ist, welcher Schnitt es sein soll und sogar zwischen völlig gegensätzlichen Frisuren schwankt, kommen hier einige Kurzhaar-Ideen, die uns begeistert haben.
Der feminine Kurzhaarschnitt schlechthin: der Pixie im Stil von Sienna Miller – kurzer Nacken, längere Partien, die über Stirn und Gesichtskontur fallen. Unstrukturiert, ausgefranst und lebendig.
Ähnlich schön: ein sehr fein ausgefranster, glatt geföhnter Schnitt, der vor allem feinem Haar schmeichelt – bei dickerem Haar droht sonst schnell zu viel Volumen. Die Stufen geben dem Schnitt Tiefe und lebendige Schattierungen.

Boyish wird es bei Camille Albane, wo rothaarige Looks im Mittelpunkt stehen. Das Programm: viel Volumen, ein bewusst unordentlicher Look und ein langer, voller Pony.

Der Rock-Bob, der sich mit einer Prise Unordnung danebenbenimmt: ohne Scheitel, mit einer Strähne zur Seite und Stufen für Volumen. Ebenfalls von Camille Albane.

Der kurze Bob im Kugel-Look – kurzer Nacken, langer, ausgefranster Pony – ist zurück. Hier stammt der Schnitt von Franck Provost und zeigt sich in Platinblond.

Zurück zum kurzen Bob geht es mit der braven, hübschen Version von Katie Holmes: Kugel-Bob und dichter Pony, seitlich gestylt.

Charlize Theron trägt ihren Wellen-Bob für den angesagten Retro-Look.

Ein Kurzhaarschnitt, der gar nicht so kurz ist: bewusst unordentlich, mit Bewegung, Wellen und einem schönen luftigen Fall. Dessange.

Ein kurz gestufter Bob, der leicht nach vorn fällt – mit Bewegung nach vorn und romantischem Volumen. Franck Provost.

Ein schöner Kurzhaarschnitt für die sehr blonde Sharon Stone: ein sehr kurzer Bob, hinten gestuft und perfekt gestylt.

Camille Albane setzt auf einen hübschen, schelmischen Kurzhaarschnitt mit dichtem Pony, Locken und Wellen. Volumen, Bewegung und eine warme Farbe – erfrischend!


Und keine Auswahl an Kurzhaarfrisuren ohne einen Blick auf Rihanna, die diesen berühmten Stufenschnitt mit langen Partien ums Gesicht und einem extrem kurzen Nacken wieder salonfähig gemacht hat.

Der entscheidende Handgriff: Bevor Sie sich in den Stuhl setzen, zeigen Sie ein Foto des Schnitts – aber vor allem auch die Rückansicht. Bei Kurzhaar entscheidet sich alles am Nacken und an den Stufen, und genau diesen Bereich vergisst man beim Aussuchen oft. Fragen Sie die Friseurin oder den Friseur außerdem, wie lange der Schnitt bis zum ersten Nachschneiden hält – das ist die eigentliche Frage, ob bei sehr kurzem Haar oder beim Bob.
Budget
Im Salon liegen die Preise für einen Damen-Kurzhaarschnitt ohne Föhnen in der Regel bei 30 bis 60 €, mit Föhnen eher bei 50 bis 90 €. Nach oben geht es schnell – je nach Stadt (in Metropolen wie Paris, München oder Berlin ziehen die Preise deutlich an), je nach Bekanntheit des Salons und je nachdem, wie aufwendig die Stufen gearbeitet sind. Farbe, Balayage oder Platinblond kommen extra: Rechnen Sie leicht mit 60 bis 150 € zusätzlich, ohne das regelmäßige Nachfärben des Ansatzes, das nötig ist, damit der Schnitt sauber bleibt. Zwischen zwei Terminen kostet ein simples Nackenauffrischen oft 15 bis 30 €. Eine Option, nach der Sie fragen können, wenn Sie die Form halten wollen, ohne gleich den kompletten Schnitt zu buchen.





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